Folklorefest-Tiere

DIE MOTTO-TIERE

Hier stellen wir die Tiere vor, die uns seit der Übernahme des Festivals durch die Intitiative Folklorefest (seit 2002) begleiten. 
Es sind die Tiere, die wir vom Niederrhein kennen, als Nutz- oder Haustier, aber auch in Wald und Flur. 
Daneben sind es zum Teil exotische Tiere, von denen manche vom Aussterben bedroht sind. 

Die Initiative Folklorefest Krefeld e.V. hatte bis zur *Unglücksnacht 2020/21 ein sehr gutes Verhältnis zum Krefelder Zoo und kooperierte seit vielen Jahren mit ihm, welches sich aber an Sylvester/Neujahr (wo das Tropen-Affenhaus abbrannte und über 50 Tiere starben) entscheident verändert hat, zumal auch leider ein neuer Menschenaffenpark geplant ist. Er soll trotz aller Bedenken und wissenschaftlichen Erkenntnissen über die zoologische Haltung von Menschenaffen, erstellt werden. Der eigentliche Tierschutz bleibt dabei vollkommen auf der Strecke.
Daher hat der Folklorefest-Verein beschlossen, sich ab jetzt bei der Auswahl des jährlichen Mottotiers auf Tiere zu konzentrieren, die nicht in Gefangenschaft leben oder als Nutztier gehalten werden. Denn "artgerecht ist nur die Freiheit".

2022 - IGEL

Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus), ist ein Säugetier aus der Familie der Igel. Wird in Europa vom Igel als Art gesprochen, ist meist diese Art gemeint, da sie fast über den gesamten europäischen Kontinent verbreitet ist.
Igel sind kleine bis mittelgroße Tiere. Ihre Kopf-Rumpf-Länge beträgt ca. 30 Zentimeter. Das Fell der Igel ist meist in unauffälligen Braun- oder Grautönen gehalten. Die Gliedmaßen der Igel sind relativ kurz und unspezialisiert.

 

Die Füße enden in fünf mit scharfen Krallen versehenen Zehen. Igel sind Sohlengänger. Sie haben als wirksame Verteidigungswaffe Stacheln am Rücken und an den Flanken, rollen sich bei Gefahr zu einer Kugel zusammen und richten ihre Stacheln auf.
Sie sind bodenlebend und legen zum schnelleren Vorwärtskommen Trampelpfade im dichten Unterholz an und können auch gut schwimmen. Die Igel graben eigene Baue, die ihnen als Ruheplätze dienen. Die Eingänge der Baue sind in dichter Vegetation verborgen. Sie sind vorwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv. Igel führen außerhalb der Paarungszeit zumeist ein einzelgängerisches Leben.
Sie bringen einmal im Jahr Nachwuchs zur Welt. Nach einer rund 30- bis 48-tägigen Tragzeit kommen im Durchschnitt vier bis fünf Neugeborene zur Welt, die zunächst blind und hilflos sind. Die Geschlechtsreife tritt meist nach 6 bis 12 Monaten ein.
Die allg. Lebenserwartung beträgt drei bis sieben Jahre.
Die Nahrung besteht in erster Linie aus Insekten, Larven und Ringelwürmer, aber sie verzehren auch pflanzliches Material wie Wurzeln und Früchte. Die Igel in kühleren Regionen halten einen Winterschlaf. Der Igel war „Tier des Jahres 2009“ in Deutschland.
Quellen: Text & Fotos Wikipedia Igel sowie Braunbrustigel

2019 - PELIKAN

Der Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus) ist eine Vogelart aus der Famlie der Pelikane. 
Er gehört zu den größten Arten der Gattung und ist merklich größer als ein Höckerschwan. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 220 und 360 cm. Da die Art in großen Kolonien an Seen und Flüssen oder Küsteninseln und Lagunen brütet, liegen die Brutvorkommen sehr zerstreut. Sie reichen von Südosteuropa über Kleinasien bis nach Zentralasien und zum Westrand des Indischen Subkontinents sowie über ganz Subsahara-Afrika. Quelle: Text & Fotos Wikipedia

 

2018 - WOLF

Der Wolf (Canis lupus) ist das größte Raubtier aus der Familie der Hunde (Canidae). 
Wölfe leben in der Regel in Familienverbänden, umgangssprachlich Rudel genannt. Sie sind in ganz Europa, weiten Teilen Asiens, einschließlich der Arabischen Halbinsel sowie Japan und in Nordamerika verbreitet.
Wölfe wurden in Mitteleuropa ab dem 15. Jahrhundert systematisch verfolgt, im 19. Jahrhundert waren sie in nahezu allen Regionen ihres weltweiten Verbreitungsgebiets vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert und in West- und Mitteleuropa fast sowie in Japan vollständig ausgerottet Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf in vielen Ländern unter Schutz, die Bestände erholen sich dort trotz häufiger illegaler Verfolgung. In Deutschland wurde im Jahr 2000 erstmals wieder die Geburt von Welpen nachgewiesen, seitdem steigt die Anzahl der Wölfe und Wolfsrudel auch in Deutschland wieder an.
Wölfe zählen zu den bekanntesten Raubtieren; sie haben frühzeitig Eingang in die Mythen und Märchen vieler Völker gefunden. Sie sind zudem die Stammform aller Haushunde und des sekundär wilden Dingos. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2017 - ERDMÄNNCHEN

Das Erdmännchen (Suricata suricatta), auch Surikate oder veraltet Scharrtier genannt, ist eine Säugetierart aus der Familie der Mangusten (Herpestidae). 

Mit durchschnittlich 700 bis 750 g ist es eine der kleinsten Mangustenarten, es hat ein hellgraues Fell mit unauffälligen Querstreifen. Erdmännchen leben in trockenen Regionen im südlichen Afrika. Sie leben in Gruppen von vier bis neun Tieren mit ausgeprägtem Sozialverhalten und ernähren sich vorwiegend von Insekten.  
Sie zählen nicht zu den bedrohten Arten. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2016 - WASCHBÄR

Der Waschbär (Procion lotor), auch als Nordamerikanischer Waschbär oder altertümlich als Schupp bezeichnet, ist ein in Nordamerika heimisches mittelgroßes Säugetier. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist er auch auf dem europäischen Festland vertreten, nachdem er dort aus Gehegen entkommen ist oder ausgesetzt wurde. Waschbären sind überwiegend nachtaktive Raubtiere und leben bevorzugt in gewässerreichen Laub- und Mischwäldern. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit leben sie zunehmend auch in Bergwäldern, Salzwiesen und urbanen Gebieten. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2015 - PINGUIN

Die Pinguine (Spheniscidae) sind eine Gruppe flugunfähiger Seevögel der Südhalbkugel und bilden die einzige Familie in der Ordnung Sphenisciformes. Ihre stammesgeschichtliche Schwestergruppe bilden wahrscheinlich die Seetaucher (Gaviiformes) und Röhrennasen (Procellariiformes). 
Pinguine sind leicht von allen anderen Vögeln zu unterscheiden und in herausragender Weise an das Leben im Meer und in den teilweise extremen Kältezonen der Erde angepasst. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2014 - KRÄHE

Dieser Vogel gab auch unserer Heimatstadt ihren Namen (Krähenfeld). Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Die Gattung umfasst 42 Arten. In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähe (Rabenkrähe u. Nebelkrähe), die Saatkrähe und die Dohle vor. Am Niederrhein ist überwiegend die Saatkrähe beheimatet. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 
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