Folklorefest-Mottotiere

Hier stellen wir die Tiere vor, die uns seit der Übernahme des Festivals durch die Intitiative Folklorefest (seit 2002) begleiten. 
Es sind die Tiere, die wir vom Niederrhein kennen, als Nutz- oder Haustier, aber auch in Wald und Flur. 
Daneben sind es zum Teil exotische Tiere, von denen manche vom Aussterben bedroht sind. 

Die Initiative Folklorefest Krefeld e.V. hatte bis zur Unglücksnacht 2020/21 ein sehr gutes Verhältnis zum Krefelder Zoo und kooperierte seit vielen Jahren mit ihm, welches sich aber an Sylvester/Neujahr (wo das Tropen-Affenhaus abbrannte und über 50 Tiere starben) entscheident verändert hat, zumal auch leider ein neuer Menschenaffenpark im Bau ist.
Er soll trotz aller Bedenken und wissenschaftlichen Erkenntnissen über die zoologische Haltung von Menschenaffen, erstellt werden.
Daher hat der Folklorefest-Verein beschlossen, sich ab jetzt bei der Auswahl des jährlichen Mottotiers auf Tiere zu konzentrieren, die nicht in Gefangenschaft leben oder als Nutztier/Haustier gehalten werden.
Hier folgen exemplarisch unsere Mottotiere ab 2014, alle Tiere bei den Programmheften:

2024 - SEEPFERDCHEN
Die Seepferdchen (Hippocampus) gehören zu den Knochenfischen. Sie fallen besonders durch ihr Äußeres auf, das von der typischen „Fisch“-Gestalt abweicht. Ihr Kopf erinnert etwas an den eines Pferdes, ihr Hinterleib wirkt im Vergleich zu vielen anderen Knochenfischen etwas „wurm“-artig. Gemeinsam mit den Fetzenfischen und weiteren Arten bilden sie die Familie der Seenadeln (Syngnathidae). Seepferdchen leben weltweit in tropischen und gemäßigten Meeren. Die meisten Arten kommen in den gemäßigt temperierten Meeren um Südaustralien und Neuseeland vor.Bei Seepferdchen werden die Männchen trächtig. Die Weibchen produzieren die Eier und legen mit ihnen einen Dottervorrat an. Beim Geschlechtsakt spritzen sie diese dem Männchen in die dafür vorgesehene Bauchtasche, wo sie vom männlichen Sperma befruchtet werden. Diesem Einspritzen der Eier in die männliche Bruttasche geht eine gemeinsame Balz voraus, die aus einem spiraligen Auf und Ab im Seegras besteht. Männchen und Weibchen treffen sich in den Morgenstunden und schwimmen synchron mit ineinandergehakten Schwänzen nebeneinander her.Seepferdchen gehören zu den gefährdeten Tiergattungen. Sie haben nur sehr wenige Fressfeinde, da sie mit ihren Knochenplatten, Stacheln und vielen Gräten eine schwer zu verzehrende Nahrung darstellen. Der Rückgang ihrer Population liegt vor allem an der massiven Zerstörung ihrer Lebensräume, der unterseeischen Seegraswälder, und der intensiven Befischung der Gewässer, wodurch sie häufig als Beifang in den Netzen landen.

Quelle: Text + Foto Wikipedia

 

2023 - WAL
Der Buckelwal (Megaptera novaeangliae) ist ein oft in Küstennähe vorkommender Vertreter der Furchenwale. Er erreicht eine Körpergröße von 12 bis 15 Metern und hat im Vergleich zu anderen Walen deutlich größere Flipper. Bekannt sind die Tiere unter anderem aufgrund ihres Walgesangs und ihrer Lebhaftigkeit. Durch die intensive Bejagung gingen die weltweiten Bestände zeitweise bedrohlich zurück.
Seit 1966 steht der Buckelwal unter weltweitem Artenschutz.
Quellen: Text Wikipedia Mottotier Buckelwal Foto Christopher Swann

 

2022 - IGEL
Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus), ist ein Säugetier aus der Familie der Igel. Wird in Europa vom Igel als Art gesprochen, ist meist diese Art gemeint, da sie fast über den gesamten europäischen Kontinent verbreitet ist.
Igel sind kleine bis mittelgroße Tiere. Ihre Kopf-Rumpf-Länge beträgt ca. 30 Zentimeter. 
Quellen: Text & Foto Wikipedia

 

2019 - PELIKAN
Der Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus) ist eine Vogelart aus der Famlie der Pelikane. 
Er gehört zu den größten Arten der Gattung und ist merklich größer als ein Höckerschwan. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 220 und 360 cm. Da die Art in großen Kolonien an Seen und Flüssen oder Küsteninseln und Lagunen brütet, liegen die Brutvorkommen sehr zerstreut. Sie reichen von Südosteuropa über Kleinasien bis nach Zentralasien und zum Westrand des Indischen Subkontinents sowie über ganz Subsahara-Afrika. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2018 - WOLF
Der Wolf (Canis lupus) ist das größte Raubtier aus der Familie der Hunde (Canidae). 
Wölfe leben in der Regel in Familienverbänden, umgangssprachlich Rudel genannt. Sie sind in ganz Europa, weiten Teilen Asiens, einschließlich der Arabischen Halbinsel sowie Japan und in Nordamerika verbreitet.
Wölfe wurden in Mitteleuropa ab dem 15. Jahrhundert systematisch verfolgt, im 19. Jahrhundert waren sie in nahezu allen Regionen ihres weltweiten Verbreitungsgebiets vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert und in West- und Mitteleuropa fast sowie in Japan vollständig ausgerottet Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf in vielen Ländern unter Schutz, die Bestände erholen sich dort trotz häufiger illegaler Verfolgung. In Deutschland wurde im Jahr 2000 erstmals wieder die Geburt von Welpen nachgewiesen, seitdem steigt die Anzahl der Wölfe und Wolfsrudel auch in Deutschland wieder an.
Wölfe zählen zu den bekanntesten Raubtieren. Sie sind die Stammform aller Haushunde und des sekundär wilden Dingos (in Australien). Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2017 - ERDMÄNNCHEN
Das Erdmännchen (Suricata suricatta), auch Surikate oder veraltet Scharrtier genannt, ist eine Säugetierart aus der Familie der Mangusten (Herpestidae). 

Mit durchschnittlich 700 bis 750 g ist es eine der kleinsten Mangustenarten, es hat ein hellgraues Fell mit unauffälligen Querstreifen. Erdmännchen leben in trockenen Regionen im südlichen Afrika. Sie leben in Gruppen von vier bis neun Tieren mit ausgeprägtem Sozialverhalten und ernähren sich vorwiegend von Insekten.  
Sie zählen nicht zu den bedrohten Arten. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2016 - WASCHBÄR
Der Waschbär (Procion lotor), auch als Nordamerikanischer Waschbär oder altertümlich als Schupp bezeichnet, ist ein in Nordamerika heimisches mittelgroßes Säugetier. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist er auch auf dem europäischen Festland vertreten, nachdem er dort aus Gehegen entkommen ist oder ausgesetzt wurde. Waschbären sind überwiegend nachtaktive Raubtiere und leben bevorzugt in gewässerreichen Laub- und Mischwäldern. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit leben sie zunehmend auch in Bergwäldern, Salzwiesen und urbanen Gebieten. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2015 - PINGUIN
Die Pinguine (Spheniscidae) sind eine Gruppe flugunfähiger Seevögel der Südhalbkugel und bilden die einzige Familie in der Ordnung Sphenisciformes. Ihre stammesgeschichtliche Schwestergruppe bilden wahrscheinlich die Seetaucher (Gaviiformes) und Röhrennasen (Procellariiformes). 
Pinguine sind leicht von allen anderen Vögeln zu unterscheiden und in herausragender Weise an das Leben im Meer und in den teilweise extremen Kältezonen der Erde angepasst. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 

2014 - KRÄHE
Dieser Vogel gab auch unserer Heimatstadt ihren Namen (Krähenfeld). Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Die Gattung umfasst 42 Arten. In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähe (Rabenkrähe u. Nebelkrähe), die Saatkrähe und die Dohle vor. Am Niederrhein ist überwiegend die Saatkrähe und die Dohle beheimatet. Quelle: Text & Foto Wikipedia

 
Platzplan
Plakat 2024